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Sonntag, 26.01.2020
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16.05.12 | Behandlungsteigerung Bioabfall

 
Zweckverband Abfallwirtschaft Kaiserslautern
SCHIRMER Umwelttechnik erhielt den Auftrag für die Planung zur Behandlungsteigerung des Bioabfalls auf 60.000 Mg/a.
 

Veranlassung

Bei einer Kooperation mit der GML wird die vorhandene Bioabfall- menge von ca. 14.500 Mg/a ab 2015 um ca. 45.500 Mg/a auf ca. 60.000 Mg/a zu behandelnden Bioabfall am Standort der ZAK angehoben. Bei einer Steigerung der Mengen über 60.000 Mg/a und Nutzung der bestehenden Anlagen ist weitere Behandlungskapazität am Standort ZAK erforderlich.

Die Variante:

Behandlung von Mengen größer 60.000 Mg/a Bioabfall am Standort ZAK unter Nutzung der bestehenden Anlagen- technik und Kapazitätserweiterung durch Neubau Batchvergärungs- anlage

soll realisiert werden.

 

Randbedingungen und Zielsetzung

Auf Basis der ab 2015 zu behandelnden Bioabfallmenge von mehr als 60.000 Mg/a wurde eine Behandlungskonzeptionen unter Berück- sichtigung der folgenden Randbedingungen und Zielsetzung er- arbeitet:

* Behandlungsziel: RAL-Gütekompost

* Nutzung von bestehenden Anlagen für die Behandlung von Bioab- fall, die derzeit für die Restabfall- und / oder Bioabfallbehandlung verwendet werden sofern deren Durchsatzkapazität für die Erfüllung der Aufgabenstellung ausreichend ist

* Schaffung von Zusatzkapazität durch den Bau einer modular erweiterbaren Batchvergärungsanlage in Stufen von jeweils ca. 25.000 Mg/a.

* Biogasproduktion

* Einsatz der bei der Kompostherstellung anfallenden Rest- bzw. Störstoffe als Brennstoff im Biomasseheizkraftwerk

* Minimierung von Geruchsemissionen bei der Bioabfallannahme und -behandlung

 

Behandlungskonzeption

Für die Behandlung von ca. 60.000 Mg/a Bioabfall unter Nutzung der bestehenden Anlagentechnik sind im Wesentlichen folgende Anlagen erforderlich:

* Tiefbunker Kaskadenmühle zur Annahme der Bioabfallmenge

* VM-Presse zur Mengenaufteilung in die nachfolgenden Behand-lungsstufen aerob / anaerob

* Absiebanlage zur Brennstoffgewinnung aus der Trockenfraktion nach VM-Presse

* Methanisierungsanlage zur anaeroben Behandlung einer Teil-menge

* Bioabfälle mit Biogasproduktion

* Boxenkompostierungsanlage zur aeroben Behandlung einer Teil- menge Bioabfall ohne Biogasproduktion

* Nachrottefläche zur Aerobisierung und Kompostierung Freiflächen zur Aufbereitung und Lagerung der Rest- bzw. Störstoffe als Brenn- stoff für das Biomasseheizkraftwerk

 

Um vermarktungsfähigen Kompost zu erhalten, muss eine Hygeni- sierung der Bioabfälle stattfinden. Für die Teilmenge Bioabfall zur Methanisierung findet diese im beheizbaren Gärreaktor statt. Für die Teilmenge Bioabfall zur Kompostierungsanlage findet diese in den Rotteboxen statt. Um Mengen über 60.000 Mg/a am Standort ZAK behandeln zu können, sind weitere Behandlungskapazitäten nach dem Batchvergärungsverfahren zu schaffen. Als Standort für die Kapazitätserweiterung bietet sich der Bereich vor der jetzigen Boxenkompostierung an.

Das Batchverfahren ist modular mit je 8 Fermenterboxen aufgebaut Hierdurch ergibt sich eine Behandlungskapazität von zusätzlich ca. 25.000 Mg/a je Ausbaustufe. Auf Grund der vorhandenen Platz- verhältnisse sind maximal 2 Ausbaustufen realisierbar. Die An- lieferung der Zusatzmenge erfolgt direkt in die Anlieferhalle der bestehenden Kompostierungsanlage.


 

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