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Sonntag, 26.01.2020
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06.12.12 | Abfallwirtschaftszentrum Nord, Edesheim

 
Kreisverwaltung Südliche Weinstraße
- Eigenbetrieb Abfallwirtschaft -
Der offizielle Spatenstich zur Neugestaltung des AWZ Nord in Edesheim erfolgte am 6.12.20112.
 

Im Rahmen des Auftrages zur Neugestaltung des Abfallwirtschafts-zentrum Nord in Edesheim erbringt die SCHIRMER Umwelttechnik die Ingenieurleistungen für Vermessung, Rückbau, Tragwerksplanung, Neuplanung, BImSch Antrag, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung.

Nach einer öffentlichen Ausschreibung und der erfolgten Beauftragung der ausführenden Baufirma erfolgt nun der Baubeginn der Maßnahmen.

 

 

Anlass und Aufgabenstellung

Um den zukünftigen Aufgaben gewachsen zu sein, beabsichtigt der EBA SÜW des Landkreises Südliche Weinstraße das Abfallwirtschafts- zentrum Nord (AWZ Nord) umzubauen bzw. zu erweitern und an die heutigen Erfordernisse der Abfallwirtschaft anzupassen.

 

Der EBA SÜW plant auf der Grundstücksfläche des AWZ Nord Rückbau-/ Umbaumassnahmen und eine Neuordnung des AWZ Nord durchzuführen. Für die Betriebsfläche des AWZ Nord ist aufgrund der geplanten Betriebsweise eine Differenzierung in verschiedene Betriebseinheiten geplant und die nachfolgend aufgeführten Gebäude bzw. Anlagen werden neu errichtet:

- Halle für Abfallumschlaganlage

- Sozialcontainer für Abfallumschlaganlage

- Aufenthalt-Container für Betrieb des Wertstoffhofes

- Kleinanlieferrampe

- Unterstellfläche für Sammelbehälter

- Stellwände für Schüttgutbereich (Grünabfalllager)

- Stahlplatten in Restmüll- und Altholzlagerbereich

- Unterflurwaage mit Schrankenanlage

- Schiebetor

 

Zudem werden folgende Gebäude bzw. Anlagen rückgebaut:

- Kompostierungsanlage

- Teilrückbau Dachfläche Nachrotte

- Kleinanlieferrampe

- Rückbau von bestehender Oberflächenbefestigung

 

Abfallumschlaganlage

Die neue Abfallumschlaganlage befindet sich im hinteren Bereich des Betriebsplatzes und ist von dem Einfahrtsbereich über die vor- handene Zufahrtsstraße zu erreichen.

Die Abfallumschlaganlage besteht aus einer geschlossenen Halle und den Verkehr- und Rangierflächen vor und hinter der Halle. Die Halle (Stahlkonstruktion mit Trapezblechverkleidung) besitzt eine Fläche von ca. 1.600 m² und wird in die drei Teilbereiche Bioabfall, Rest- und Sperrmüll und Papier unterteilt. Diese Bereiche werden im Abkippbereich durch ca. 4 m hohe Anschüttwände abgetrennt. Hier erfolgt getrennt nach Fraktionen das Abkippen bzw. Entladen der Fahrzeuge in die zugewiesenen Bereiche, dabei erfolgt auch die Eingangskontrolle der angelieferten Abfälle.

Die Abfälle werden dann mittels Radlader / Bagger aufgenommen und in die in der Halle bereitstehenden Fahrzeuge verladen und direkt zur Entsorgung bzw. Verwertung abtransportiert. Aus transportlogistischen Gründen kann eine kurzzeitige Zwischen-lagerung von Restmengen im Bereich der Umschlaganlage erfolgen.

 

Kleinanliefererbereich mit Wertstoffannahmestelle

Der neue Bereich für Kleinanlieferer befindet sich im vorderen Bereich des Betriebsplatzes und ist vom Betriebsgebäude einsehbar. Nach der Anmeldung im Einfahrtsbereich werden den Kleinanlieferern gemäß ihrer Anlieferung der oder die entsprechenden Bereiche zugewiesen.

Je nach Abfallart wird direkt in Container (Kleinanlieferrampe und E-Schrott) bzw. bereitstehende Behälter (Unterstellfläche) abgeladen. Nach Vollfüllung der Container bzw. Behälter werden diese zur Verwertung abtransportiert und neue aufgestellt. Die neue Klein-anlieferrampe wird zweispurig ausgebaut. Zudem wird eine Unter- stellfläche für Behälter mit gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen errichtet.

 

Lagerbereich Grünabfall

Für den Grünabfall wird ein Teil der Überdachung der ehemaligen Nachrotte genutzt und mit Anschüttwänden versehen. Der Grün- abfall wird dort vom Anlieferer abgeladen. Vor dem Abtransport besteht für den abholenden Unternehmer die Möglichkeit im Bereich des Zwischenlagers die Grünabfälle mit einem mobilen Zerkleiner- ungsaggregat zu zerkleinern (häckseln), um somit die Transport- kapazitäten besser auszunutzen. Eine Zwischenlagerung des gehäckselten Materials erfolgt jedoch nicht.

 

Lagerbereich Bauschutt, Porenbeton und Erdaushub

Für unbelasteten Bauschutt und Erdaushub sowie Porenbeton werden neue offene Lagerbereiche im nördlichen, hinteren Bereich des Betriebsplatzes hergestellt. Hier erfolgt eine lose Schüttung des angelieferten Materials. Wenn die Zwischenlager annähernd verfüllt sind bzw. nach Erreichen einer sinnvollen Abfuhrmenge werden die Abfälle von einem Fremdunternehmen aufgenommen und der Ver- wertung zugeführt.


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